Jenseits des Horizonts - Die Charypta-Kampagne

Kapitel V

Land der Nordmänner

Kapitel V

Land der Nordmänner

Zusammenfassung:

Nachdem Alessandrian Arivorer an Bord zurückgekehrt ist (Wonschesch und Mirhiban wollen gemeinsam nach Süden reisen und verlassen die Expedition) und das Gros der Thorwaler entschieden hat die Lamea zu begleiten, lässt Harika Segel setzten und schlägt einen Kurs gen Norden ein.
In den darauf folgenden Monden kreuzt die Lamea durch die Serovische See, entlang der Küset Cranarenius und Haeldingards immer auf der Suche nach guten Handelswaren und Hinweisen auf Harikas Tätowierung. Elyria macht sich an Bord beliebt durch das Verteilen gekaufter Schafsfelle und schenkt Zara ein Diadem mit Gwen-Petryl-Stein, das sie nebst anderen schmuckstücken auf einem Gwen-Petryl-Markt erworben hat. Die besondere Fähigkeit die Steine bei Berührung kurzzeitig zum Leuchten zu bringen, hat sie dabei ebenfalls entdeckt und sieht dies als Zeichen Efferds.

Der Hinweis eines alten Seemanns führt die Lamea schließlich in den Norden Haeldingards, genauer in das Dorf Thorsvik. Dort suchen sie nach einem Runenmeister, der ihnen weiterhelfen soll.
Da das Dorf derzeit ein Problem mit einer Haiplage hat macht der Than des Dorfes Thuritharius, Sohn des Grimricus den Helden das Angebot mit dem Runenmeister zu reden, sobald sie die Haie aus dem Fischfanggebiet vertrieben haben.
Da die Helden einwilligen werden sie und die meisten Besatzungsmitglieder der Lamea zu einem festlichen Abendmahl eingeladen, welches durch den plötzlichen Alarmruf eines Dörflers gestört wird. Während man bei deftigem Essen die Wärme des Langhauses genoß hat ein charyptider Dämon die Fischerboote des winterlichen Dorfes angegriffen.

Mit vereinten Kräften kann der Algen-Dämon bezwungen werden. Harika drängt nun darauf am nächsten Tag schleunigst zu der Klippe zu fahren, um die dortigen Haie zu bekämpfen. Auch der Runenmeister Theodericus Sohn des Aosuinthus schließt sich der Fahrt an.

Eine halbe Tagesreise von Thorsvik entfernt wird im Schatten einer 40 Schritt hohen Klippe, die wie eine Landzunge 350 Schritt ins Meer ragt, tatsächlich das Haiaufkommen größer und die Tiere agressiver. Während Harika mit mit der Harpunierung der Tiere beginnt greifen zwei weitere Ulchuchu-Algen das Schiff an, können jedoch dank karmaler Kraft vernichtet werden.

Elyria, die eine Höhle in der Klippe ausgemacht haben will begibt sich mit Zara im Schlepptau unterwasser auf Erkundungstour und muss erstaunt feststellen, dass ihr neues Auge ihr die Fähigkeit gibt in der Dunkelheit des Meeres, wie bei klarem Tageslicht zu sehen. Währendessen versucht Sarastro mit Ulf, Ludger und Wörms einen Landweg zu der Höhle zu finden.

Die Höhle, welche tatsächlich über den Seeweg oder besser den Tauchweg zu erreichen ist, entpuppt sich als teils künstlich angelegte Kaverne, in der ein uraltes Schiff liegt, dass von 5 Ulchuchu überwuchert ist. Derweil scheinen sich Charypta-Kultisten in der Höhle aufzuhalten. Elyria sendet Worte des Gebets an Efferd, um das Wasser zu segnen, in der Hoffnung somit einen Vorteil gegen die Übermacht an Dämonen zu haben. Währendessen hat Sarastro einen Luftschacht gefunden und klettert diesen mit Ludger und Wörms hinunter, während Ulf sie von oben sichert.

Elyrias Plan geht zumindest zum Teil auf, als ihre Liturige anfängt zu wirken und die Berührung des Wassers für die Algen-Dämonen zur Qual wird, allerdings hat sie nun auch die Aufmerksamkeit der Kultisten auf das Schiff gelenkt. Diese wird jedoch schon kurze Zeit später auf eine geradezu artistische Einlage der Kletterer gelenkt, als diese aus dem Schacht in die 30 Schritt Tiefe Kaverne stürzen. Das kommunikative Mißverständnis, das diesen Sturz, den erstaunlicherweise alle überleben ausgelöst hat, wird von Sarastro mit dem Wort Sch***************ßeeeeeeeeeeee begleitet, bevor ihm der Aufprall auf das Wasser die Luft aus dem, mit gebrochenen Rippen gespickten, Brustkorb drückt. Elyria und Zara können den Gestürzten an die Wasseroberfläche helfen, derweil die Kultisten mit dem Beschuss der Eindringlinge beginnen. Aus der halben Deckung des Schiffes heraus, schafft es Zara einen der beiden Optimaten, die die Kultisten anführen mit einem Messerwurf auszuschalten, der andere jedoch kann die Beschwörung einer Seeschlange beenden. Als vom Ausgangher Nebel aufwallt und der Optimat das Wasser von der Kaiseite aus einzufrieren beginnt sehen sich die Helden sehen in einer aussichtslosen Lage gefangen. Die Auswahlmöglichkeiten zu sterben sind groß – erfrieren, ertrinken, von Kultisten erschossen werden, von Dämonen ertränkt oder von der Seeschlange zerfleischt sind nur einige der Optionen, wenngleich Elyria der Seeschlange bereits mehrfach stark zu gesetzt hat.
Als ein ohrenbetäubender Hornstoß den Nebel zerreißt und eine Gruppe blaue Mahre auf Seiten der Helden in den Kampf eingreift, können diese ihr Glück kaum fassen. Das Muschelhorn, welches Elyria für ihre Liturge benutzte, hat die Mahre zur Hilfe gerufen. Schnell ist der Kampf entschieden und nur die Flucht des Optimaten, dem sein Meister “Belianor” zur Hilfe eilt trübt den Sieg.

Nach einer genauen Untersuchung der Höhle und des darin befindlichen Schiffes stehen die Helden vor einem Rätsel, denn das Schiff kann diese Höhle nie und nimmer auf normalem Wege “betreten” haben. Das Rätsel kann aber von Runenmeister Theodericus gelöst werden, der in dem Schiff eines der fast 3000 Jahre alten Runenschiffe erkennt, mit deren Hilfe es möglich war (und ist) durch den Limbus zu reisen.

Eine solche kurze Reise steht den Helden bevor, als sie mit der “Wogenwolf” die Höhle verlassen und dank des zweiten Zaubers mit dem Schiff “wieder die Wogen zähmen”.
Harika bestimmt aus taktischen Gründen Elyria übergangsweise zur Capitania der Wogenwolf und Ulf, Ludger, Wörms, Zara, Sarastro, Dyskine, Jelto, Remoldo, Janna, Ulabeth und Runenmeister Theodericus werden zur ersten Besatzung des Schiffes.

Gemeinsam fährt man zurück nach Thorsvik, wo der Than dankbar für die Hilfe ist und seinen Teil der Abmachung hält. Theodericus kann den Helden mit der Tätowierung weiterhelfen und ihnen einen Runenmeister in Vuthvall nennen, der die Zeichen kennen soll. Während Segelmacherin Thordis in freudiger Erwartung mit ihrem Geliebten in Thorsvik bleibt, begleitet Theodericus die Lamea und die Wogenwolf nach Vuthvall, wo die Schiffe 5 Tage später eintreffen.

Die Helden haben sich von dem Kampf in der Kaverne leidlich erholt, wenngleich Sarastro noch seine gebrochene Rippe schmerzt. In seiner Kajüte hat er nicht die Ruhe gefunden, die er gerne gehabt hätte, denn der ebenfalls verletzte Bornländer Wasjef ist bei ihm einquartiert worden. Dieser hatte versucht die Zähne der getöteten Haifische zu bekommen und ist Opfer eines Haibisses geworden, was ihn fast den Arm gekostet hat.

Comments

Hysis

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.